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Sonntag, 25. Oktober 2015

Jetzt ist Herbst

Da Herbstferien sind und ich freitags nicht arbeite, konnten wir Donnerstag gleich nach meiner Arbeit zu meiner Freundin nach Rheinland Pfalz fahren, weg vom Großstadtstreß, hinein in die Dorfidylle und den Herbst genießen.
Das Begrüßungskommitee stand bei leicht diesigem Wetter schon bereit und wurde von uns wohlwollend beachtet.
Im Garten meiner Freundin haben wir uns dann auch gleich am nächsten Tag an die Arbeit gemacht um den Bäumen die Last zu nehmen und uns einen leckeren Apfelvorrat zuzulegen.
Die schmecken genauso lecker wie sie aussehen, kein Vergleich zu Supermarktäpfeln!
Beim Gassi gehen mit ihrem Hund konnten wir natürlich die zur freien Verfügung stehenden Vorräte der Natur nicht vergammeln lassen und sammelten fleißig weiter.
Nass bis fast zu den Knien warten wir hier darauf, dass uns meine Nichte mit dem Auto abholt, so dass uns beim Tragen die Last der Ernte nicht die Tüten zerreißt.
Der Kofferraum ist voll und hinter den Sitzen und auf den hinteren Plätzen ist auch alles beladen.
Des weiteren sorgten meine Tochter und mein Lieblingsneffe später dafür, dass wir auch noch Birnen bekamen, an die wir alten Frauen ;-) nicht gelangten.
Last not least wurde die reiche Ernte mit einer schönen Menge Walnüsse vollendet.
Jetzt werde ich mich erst mal in den Keller begeben um meinen Glasvorrat zu sichten, da Kompott machen ansteht.
Handarbeitsmäßig stand diese Woche ein mehrjähriges Projekt an, das vielleicht, aber auch nur vielleicht diese Jahr fertig wird.
Da ist noch einiges zu tun.
So, Zeit das Mittagessen vorzubereiten, Schreibkram zu erledigen und Äpfel zu schälen. Bis nächste Woche dann mal.

Sonntag, 30. November 2014

Einen schönen 1. Advent

Gestern habe ich unseren Adventskranz fabriziert. Kosten: 3,49 €, da ich nur den (reduzierten) Kranz kaufen musste. Alles andere waren gesammelte Werke von den Vorjahren, inkl. der Kerzen, die schon ewig im Schrank standen. Ein Hoch auf die Heißklebepistole!
unser sebstgebastelter Adventskranz
Mit dem Laminaria-Tuch habe ich mir  ganz schön einen abgezappelt alldieweil bei der Befürchtung geschwitzt, dass die Wolle nicht reichen könnte. Nach Vernähen des Fadens waren exakt 5 cm übrig. Das war mal echt knapp. Hatte ich bei der Lauflänge noch nie!

Laminaria-Tuch
Wie schon erwähnt, weiß ich nicht mehr was das für eine Wollqualität ist, aber sie ist superweich. Ich hoffe nur, dass sie durch das Tragen nicht allzusehr verfilzt.
Bedauerlicherweise musste ich schon mehrmals die Erfahrung machen, dass Alpaka-Tücher mit der Zeit durch das Tragen etwas (sehr) unansehnlich werden.
Es lohnt sich, bei der vielen Arbeit für diese Tücher, teure Wolle zu nehmen wie z. B. Cashmere (100 %) von Lotus: Tragen, waschen, spannen und alles ist wie neu. Zumindest bei mir.
Ich bin am Überlegen ob ich die andere Lace-Alpaka-Wolle, die noch im Schrank lagert entweder verkaufe oder doppelt verstrickt für was anderes wie Handschuhe etc. nehme. Doppelt verstrickte Wolle, die wenig stretchig ist wie die Alpaka fürs Lacestricken sieht dann aber wahrscheinlich nicht so dolle aus. 
Letzten Sonntag war ich mit meiner Tochter spazieren, teilweise in ausgetretenen Pfaden, dies aber nur ganz kurz.
Das ist nichts für mich, wenn mir Spaziergängerströme entgegenkommen oder hinterherlatschen. Nach 200/300 m haben wir Kehrtwende gemacht und uns andere Wege gesucht.
Blick auf die Burg in Kronberg
 
in diesigem Licht unser häßliches Frankfurt
meine Jüngste
und weg ist sie
 
das letzte Laub
Es gibt noch Grün, außer Moos!
Toben bis zu völliger Erschöpfung :-)))

Sonntag, 5. Oktober 2014

Leuchtende Mohair - Häkeldecke - Crochet - Afghan

Anstatt der fertigen Weste kann ich Euch jetzt nur ein x-Jahresprojekt zeigen.
Meine Madame hat sich noch nicht bequemt für das Foto Modell zu stehen.
Anprobiert hat sie sie  und vor den Spiegel gerannt ist sie damit auch schon. Zurückgekommen, gelächelt und gesagt, dass sie ihr gefällt hat sie auch, aber ich fand die Jogginghose dazu nicht so dolle zum Fotografieren.
Also muss ich Euch etwas anderes präsentieren. Für so einen Fall eignen sich Ufos immer ganz gut.

Nun liegen diese Teile schon eine Weile, um nicht zu sagen ein paar Jährchen, im Schrank.
Wie sagt man so schön? "Die fressen ja kein Brot." Richtig. Ansonsten wären sie schon längst schmählich verhungert.

Mich hat diese Decke vor Jahren inspiriert: http://www.pinterest.com/pin/285345326366040619/
Immer mal wieder habe ich in letzter Zeit einen 10-er Pack gehäkelt
Dazwischen gemogelt haben sich ein paar edlere Mohairgarne mit Seide, die ich entweder geschenkt bekommen habe, wie das Kidsilk Haze oder die ganz zufällig in der von mir gebrauchten Farbe, wie das Gelb von Lang, immens runtergesetzt waren. Glück gehabt! Ansonsten ist die Decke zu ca. 90 % aus der Online Wolle, die wiederum außer Mohair noch 20 % PA enthält. Als ich noch keine gelbe Mohair hatte, nahm ich einen Merino-Rest.
Soweit ist die Decke mittlerweile gediehen.
Ganz erstaunt war ich über die Frage meiner Jüngsten (15 J.), für wen die denn sei. Das ist nämlich gleichbedeutend mit: Die hätte ich gerne ;-) - und kommt soooo oft denn auch nicht vor.
Dann weiß ich ja nun, wer sie auf der Couch für sich in Beschlag nehmen wird :-)

Häkeldecken sind eigentlich ziemlich schwer, wenn man Wolle statt PA nimmt, deswegen ist meine Wahl auf Mohair gefallen.
Vielleicht wird es diesen Winter noch was. Ansonsten ist es auch nicht schlimm.

Letzten Samstag machte ich mit meinem Sohn einen lustigen Querfeldein-Spaziergang durch den "Misch"-Wald (da war nicht viel mit gemischt) mit der Absicht Steinpilze zu sammeln. Wir starteten ganz normal auf einem Weg.
Gefunden haben wir aber nur z.B. dieses Gebilde. Andere mir unbekannte auch, die einfach giftig aussahen mit ihren dunkelroten flachen Köpfen, ebenso Parasole. Bei einem Kartoffelbovist habe ich dafür gesorgt, dass sich seine Sporen großzügig verteilen, auch auf meinen Schuh - die Wolke war unglaublich.
Statt Pilze haben wir dann Maronen gesammelt. Das war ja auch nicht schlecht. Vom Weg abgegangen sind wir dann ganz schnell. Das ist in eine für mich recht schweißtreibende Angelegenheit ausgeartet. Dazu beigetragen haben die wild wuchernden Brombeerranken auf dem Boden, sie sich angelegentlich als heimtückische Stolperfallen erwiesen.
Auf diesem Foto sieht man natürlich nicht den Wildwuchs, durch den wir geprescht sind und der mich immer mal wieder wegen im Gesicht hängender Spinnenweben einen Schrei ausstoßen ließ.
Unsere Maronenernte
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