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Samstag, 11. Mai 2019

Stricken, Sticken, Malen, Zeichnen, Lesen

Auch heute wieder nur in Stichworten Folgendes:
Mondlichtgarne
 Das obere Foto trifft die Farbe im Gegensatz zum unteren.
Ich habe es geschafft: The Guardian von Teresa Wentzler ist "fertig".
Der Rahmen fehlt jetzt noch, keltische Knoten in dieser Größe zu sticken sind wirklich eine echte Herausforderung an meine Geduld. Halbe und viertel Kreuzstiche plus Umrandung haben es in sich. Das Bild hat monatelang gelegen bis ich etappenweise weiterstickte. Ähnlich wird es wohl mit dem Rahmen.
Teresa Wentzler "The Guardian"
 So soll es letztendlich aussehen:

Statt des Rahmens oben habe ich ein neues Stickbild begonnen und das recht zügig.
Es war ein Fehler auf dem beiliegenden Aida zu sticken. Ich hätte mal lieber einen meiner vorrätigen Stoffe genommen. Viertel und halbe Hreuze lassen sich auf normalen Gewebe erheblich besser sticken als auf diesem Stickstoff.
Es hat etwas gestürmt und meine Tulpen umgebügelt, was weniger schlimm war weil sie eh nicht schön waren.
 

Auch zum Zeichnen kam ich. Dieses Gedoodle hatte ich irgendwann einmal vor Ewigkeiten begonnen. Jetzt isses fertig.
Doodle, Zentangle
Meine neuen Gouachefarben mussten mal ausprobiert werden. Das Bild empfinde ich aufgrund der quadratischen Form in der Mitte als sehr brachial, sprich: Es gefällt mir nicht besonders.
Es gibt Sachen, die einen umso mehr freuen wenn sie überraschend kommen, so wie dieses Buch.
Ich war eine glückliche Gewinnerin des handsignierten Romans "Düsternbrook" von Axel Milberg. Der Piperverlag hatte dieses Preisausschreiben gemacht. Das Buch gefiel mir sehr gut zumal der Roman zeitlich bestens zu meiner Generation bzw. meinem Jahrgang passt.
 
 
Wer es gerne spannend hat, dem empfehle ich Jussi Adler Olsen, mir fehlt nur noch der 8. Band der Carl Mørck Reihe "Opfer".
 
Wer so richtig Geld zum Fenster rausschmeißen und sich dazu noch tödlich langweilen möchte, für den ist das hier genau richtig:
laaaaangweilig
Die erste Hälfte des Buches ist einfach nur öde: Mord, der Täter äußert sich mit keinem Wort dazu, Motiv unbekannt, das füllt das halbe Buch (250 Seiten!), unfassbar.
Die zweite Hälfte ist was für Menschen, die sich für Kriegsgreuel in Romanen interessieren. Dazu gehöre ich nicht. Jetzt bin ich auf Seite 404 und immer noch werden Massaker an Kriegsgefangenen beschrieben (Zeit des Geschehens).
Warum lese ich weiter???
Ganz einfach: Ich will das Motiv für den Mord wissen.
Wie gut, dass ich das Buch aus der Bücbherei habe und mich jetzt nicht darüber ärgern muss, dafür Geld ausgegeben zu haben.

Was mir dagegen gefiel war dieses hier:
"Sag den Wölfen ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt
So, jetzt seid Ihr, was meine Hobbys betrifft, wieder so ziemlich auf dem Stand der Dinge.
Bis zum nächsten Mal.

Sonntag, 8. Juli 2018

Was macht man bei dieser Hitze?

Eher lesen als stricken. Und zwar folgende Bücher (klickt die Bildunterschriften an, dort findet ihr Leseproben):
Zingsheim "Eltern haften an ihren Kindern"
Ja, kein Ratgeber :-), lustig oder manchmal auch nicht. Kann man lesen. Dabei habe ich ein paar Hänger gehabt, sprich: Es dauert ein paar Monate bis zum Ende. Das Buch lag wirklich lange auf meinem Nachttisch.
Joy Fielding "Solange du atmest"
Furchtbare Längen, aber ich habe es fertig gelesen weil ich unbedingt wissen wollte, wie es endet. Aber eher langweilig.
Amélie Nothomb "Metaphysik der Röhren"
 Sehr lustig, absolut empfehlenswert!
Nele Neuhaus "Tiefe Wunden"
Bewährte Krimikost aus dem Taunus. Nele Neuhaus wollte ich nie lesen, dafür jetzt umso mehr. Ich werde sie definitv alle lesen!
Wladimir Kaminer "Ausgerechnet Deutschland"
Kaminer mag man oder nicht. Seine ersten Bücher fand ich nicht so prickelnd und habe sie teilweise auch nicht fertiggelesen. Aber dieses. Trockener Humor, netter Humor, kann ich nicht anders ausdrücken :-), Kaminer ist schon sehr speziell.
Hardinghaus "Ein Held dunkler Zeit"
Keine Gute-Nacht-Geschichte. Eigentlich lese ich Kriegsromane nicht mehr besonders gerne, aber das war eine Ausnahme, weil das Buch nagelneu in unserer Stadtteilbücherei stand.


Was tut sich in Handarbeitshausen?
Nicht soooo viel.
Bissi Häkeln, bissi Stricken.
Malabrigo Sock
Die Farben triffts es auf beiden Fotos nicht wirklich. Irgendwie gefallen mir die Farben der noch nicht gewickelten Stränge besser als letztendlich der Farbenmischmasch des gestrickten Teils. Künftig werde ich nur noch Ton in Ton - Stränge kaufen.
Ach ja, die Hippiezeit. War das schön damals. Ich war voll dabei. Lange Haare, bestickte Schlagjeans, Jesuslatschen (kennt die Billigversion noch jemand, die für 5 DM und Autoreifensohlen :-)?), indische T-shirts mit Batiken und Spiegelchen, Blusen mit Trompetenärmeln, Silberschmuck, etc.
Wir hatten in Höchst einen tollen indischen Klamotten-Shop, wo es die Sachen günstig und echt schön gab. Auch Buddhafigürchen, Räucherstäbchen und was man sonst so brauchte, gab es.
Und jetzt, inspiriert durch Bilder aus Pinterest, häkel ich meiner gerade mal 16 Monate alten Enkelin solch ein buntes Hippietuch, in der Hoffnung, dass es ihr irgendwann gefallen wird. Der Geschmack meiner Tochter, also ihrer Mama, ist das nämlich so ganz und gar nicht. Schaumerma ;-)
Hippie - Boho Häkeltuch aus Baumwolle
Für so etwas gibt es keine Anleitung. Ich nahm einfach die Wolle, die ich hatte und häkel seitdem einfach drauflos. Noch ca. 3 Reihen, dann bin ich fertig.

Jetzt werfe ich den Ventilator und den DVD-Rekorder an und häkel weiter.

Schönen Sonntag noch!

Montag, 26. März 2018

Wisteria Fairy - Blauregenelfe

Eines der schönsten Elfenstickbilder ist die Wisteriaelfe. Nach etwas Suchen habe ich die Vorlage tatsächlich noch gefunden und erstanden.
Den Aidahintergrund habe ich mit Ostereierfarben lila-grün gefärbt. Leider kommt das wieder mal nicht auf dem Foto zur Geltung, genauso wenig wie die Goldtupfer um die Haare herum.
Wisteria Fairy - Blauregenelfe
Ich bin jetzt nicht der große Fan des Aufhängens solcher Bilder, darum wurde eine Kissenhülle daraus. Stoffe habe ich vom Patchen noch massig übrig, so dass ich immer etwas passendes finde.

Die Schublade mit Geschenken für meine Enkelin wird immer voller. Dies Kissenhülle bekommt sie, wenn sie aus ihrem Babybett herausgewachsen ist (das hört sich irgendwie eigenartig an :-) und ein normal großes Bett bekommt.

Ansonsten bin ich immer noch dabei Ufos zu beenden. Zur Zeit ist es ein Angora-Dreieckstuch, welches ich in der mache habe. Für unterwegs sind es angefangene Socken. Sollte ich demnächst viel Zeit haben ist eine weitere Kissenhülle mit einem fertigen Elfenstickbild zu nähen.

Wettermäßig ist heute optimale Stricktemperatur. Gestern schien die Sonne und im Stadtpark konnte ich ein paar Zentimeter einer Socke stricken.

Schnell gelesen habe ich dieses Buch:
Hillary Jordan, Mudbound - Die Tränen des Mississippi
Soweit ich mich erinnere, ist das Buch vor ca. 10 Jahren zum ersten Mal erschienen, aber das Thema ist bedauerlicherweise immer noch aktuell.
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